Manfort,
Evang. Johanneskirche

Orgel in Manfort, Johanneskirche
Das Hauptwerk der umgebauten Orgel in der Brüstung.

Zur Neuaufstellung der Orgel

Die von Willi Peter in Köln 1956 als Opus 93 erbaute Orgel war trotz technischer Verbesserungen und Nachintonationen aufgrund ihres Standortes und einer unglücklichen Gehäusekonzeption nicht in der Lage, die vom Architekten Otto Bartning 1953 erbaute Johanneskirche in Leverkusen-Manfort klanglich überzeugend zu füllen.

Daher entwickelten wir ein Konzept, unter weitgehender Ausnutzung des vorhandenen Materials eine bessere Schallabstrahlung in den akustisch schwierigen Raum zu erreichen. Dies gelang durch ein Vorziehen des Instrumentes bis in die Brüstung und die Konstruktion eines Gehäuses, das den Klang der Pfeifen möglichst direkt in den Kirchenraum gelangen lässt. Zusätzlich wird durch gut reflektierende Gehäusedeächer erreicht, dass der indirekt abgestrahlte Schall sich nicht in der offenen Dachkonstruktion "verläuft"; er wird ebenfalls zum Kirchenraum hin gelenkt.

Darüber hinaus haben wir durch eine Umdisponierung hin zu tragfähigen Grundstimmen erreicht, dass die Orgel nun über ein solides Fundament zur Begleitung des Gemeindegesanges verfügt, auf dem vielfältige Klangvariationen aufgebaut werden können. Der neue Spieltisch, der nun mittig auf der Empore steht, bietet den Organisten einen erheblich besseren Kontakt zu ihrem Instrument, als dies bisher vom Altarraum her möglich war.

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Letzte Änderung am 14.10.2010
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