Malberg,
St. Quirinus

Die Orgel ist ein Instrument des Orgelbauers Mamertus Hock aus Saarlouis aus dem Jahr 1906. Das rein pneumatische Werk verfügt über 14 klingende Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Die (stummen) Pfeifen der Zwischenfelder wurden 1917 abgegeben und die Flächen der Prospektrahmen verschlossen. Der originale Spieltisch wurde 1973 durch einen neuen ersetzt, der im Rahmen der Restaurierung beibehalten wurde.


Das restaurierte Gehäuse ist wieder in der Kirche aufgebaut. Die Prospektpfeifen fehlen noch. Zum Vergrößern bitte klicken!


Der Zustand der Orgel vor der Restaurierung. Die Zwischenfelder sind mit Sperrholz verschlossen. Dadurch bleibt das Maßwerk aus dem Kirchenraum praktisch unsichtbar. Viele Krabben fehlen ganz oder teilweise. Zum Vergrößern bitte klicken!


Zwei Krabben nach der Demontage des Gehäuses. Durch den starken Wurmfraß wird die äußere Form überwiegend durch die dicke Lackschicht zusammengehalten. Mehr als die Hälfte der aufgesetzten Verzierungen musste von Oswald Hennes aufwändig nachgeschnitzt werden. Zum Vergrößern bitte klicken!


Detaillierte Ansicht der Gehäusefront nach der Restaurierung. Die Maßwerköffnungen sind mit hellem Stoff hinterlegt, um die Konturen besser zur Geltung zu bringen. Die farbige Fassung entspricht dem Befund, der bei der Restaurierung zu Tage gefördert wurde. Zum Vergrößern bitte anklicken!


Anblick der Orgel von der geräumigen Empore aus. Zu Beginn der Arbeiten wurde beim Abbau der Orgel festgestellt, dass die Holzbalken der Empore stark von Wurmfraß befallen waren. Da die Tragfähigkeit der Empore nicht mehr gewährleistet war, musste der gesamte Aufbau des Bodens erneuert werden. Zum Vergrößern bitte anklicken!


Blick auf den Kirchenraum von der Empore aus und Detailansicht des mittleren Chorfensters. Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

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Raumansicht zur Empore.
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Disposition

Hauptwerk C -f''' (1. Manual)

Hinterwerk C - f''' (2. Manual)

Pedal C - d'

Koppeln

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Der restaurierte Doppelfaltenbalg im Untergehäuse. Zum Vergrößern bitte anklicken!


Während der Montage werden die Bleirohre am Spieltisch neu eingeleimt. Der Spieltischstandort wurde im Rahmen der Arbeiten mittig vor die Orgel verlegt; zumindest seit 1973 saß der Organist seitlich an der Kirchenwand. Zum Vergrößern bitte anklicken!


Blick auf die Pfeifen des Hinterwerks. Die Pfeifen wurden im Rahmen der Restaurierungsarbeiten sorgfältig überarbeitet. Zum Vergrößern bitte anklicken!


Der restaurierte Spieltisch von 1973. Der ursprüngliche Spieltisch ist nicht mehr vorhanden. Zum Vergrößern bitte anklicken!


Die Orgel ist in der Montagehalle der Werkstatt aufgebaut. Da das gesamte Rüstwerk durch Wurmfraß in seiner Statik stark beeinträchtigt war, musste es ersetzt werden. Gut erkennbar ist auch der schlechte Erhaltungszustand der geschnitzen Verzierungen des Maßwerks. Zum Vergrößern bitte anklicken!


Ansicht des Unterbaus der Orgel in der Werkstatt. Das neue Rüstwerk trägt die Last von Windladen, Pfeifen und Laufböden. Unter den Windladen sind die Membranleisten deutlich zu sehen. Die links sichtbaren Windkanäle sind überarbeitet und neu papiert. Die Bleiverrohrung wird erst in der Kirche montiert. Unterhalb der Windladen kommt später der Doppelfaltenbalg zum Liegen. Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

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Letzte Änderung am 20.06.2013
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